In den Jahren 1952 bis 1990 wurde in Callenberg der deutschlandweit einzige Nickelerztagebau betrieben. Insgesamt 9,15 Millionen Tonnen Erz wurden hier gefördert.
Das unvermittelte Auftreten des Seltenen Minerals Krokoit sorgte 1977 für Aufsehen. Die in Callenberg anliegende Nickelerzschicht galt als das größte Vorkommen in Mitteleuropa. Weltweit gibt es nur wenige Fundstellen, darunter Namibia, Australien und Russland.
Am letzten Tag der Bergungsarbeiten im Tagebau Nord I barg man aus 20 Metern Tiefe den größten Krokoitkristal. Zu sehen ist dieser in den Lagerstättensammlung von St. Egidien.
Noch während des Erzabbaus begann man mit der Rekultivierung der ausgeerzten Tagebauareale. Am 15. Mai 1982 wurde der Badebetrieb am Stausee Oberwald offiziell eröffnet. Ein weiteres Tagebaurestloch in dem von 1978 bis 1990 Nickelerz abgebaut wurde, ist zum Landschaftsschutzgebiet umgestaltet worden.
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