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Zschorlau

Im Wildromantischen Engtal des Gößnitzgrundes (Zschorlauer Bach) liegt am Gleesberghang zwischen Aue und Zschorlau das Grubenfeld des Silberbergwerks "St. Anna am Freudenstein". Es gehört zum einst weltberühmten Schneeberger Bergbaurevier, ist seit 1492 urkundlich erwähnt und war bis 1872 in Betrieb.
Originale, handgeschlägelte Grubenbaue mit Rußspuren vom Feuersetzen, Reste von Handbohrlöchern, mächtige Abbaue der Silber- und Kobaltära, Haspelschächte und deren Hornstätten, eine imposante Radstube sowie viele andere Spuren bergmännischer Tätigkeit sind Zeugnisse für die Schwere der Arbeit, den Fleiß und das Können unserer Vorfahren.
Auch den naturwissenschaftlichen interessierten Besucher erwartet eine Fülle von ausgezeichneten Aufschlüssen.
Einmalig für den erzgebirgischen Bergbau ist ein spezieller untertägiger Quarzabbau mit beeindruckenden Dimensionen (55m lang, 6m breit, 5m hoch).
Ein traditioneller Knappensaal mit Schauvitrinen sowie ein gutbeschilderter Bergbaulehrpfad mit 2 stilgerechten Kauen vervollständigen das Schaubergwerk, an dessen Erweiterung ständig gearbeitet wird.
Den Besuchern steht ein geräumiger Parkplatz unmittelbar an der Verbindungsstraße Aue - Zschorlau zur Verfügung (auch Bus).
In den Sommermonaten Juli und August Marionettenhtheater in der Quarzhöhle.

Anschrift: IG Historischer Bergbau Zschorlau e.V. / 1989
Talstraße 1 (ehemaliges Gaswerk)
08321 Zschorlau
Telefon ( 0 37 71 ) 47 88 74

Führungen: Mi 16.00 Uhr
Sa 10.00 Uhr

Dauer der Führungen: 1 1/2 Stunden
Eintrittspreise: Erwachsene EUR 6,00

Kinder bis 14 Jahre EUR 4,00

Kindergruppen/Schulklassen EUR 3,00 (je Person)

Großführung EUR 14,00 (ab 5 Personen nach Voranmeldung Dauer etwa 4 Stunden)

 

Hinweise: Grubenbekleidung und Geleucht werden gestellt

Voranmeldung bei Spezial- und Gruppenführungen (auch zu anderen Terminen möglich)