Sanfte Hügel mit lauschigen Wäldern, wildromantische Täler mit saftigen Wiesen, dazwischen klare Flüsse und Seen, die das Sonnenlicht spiegeln: Das Vogtland ist eine Kur- und Urlaubsregion, die ihresgleichen sucht. Im Länderdreieck Sachsen, Bayern und Böhmen, eingebettet in das Wiesental der Weißen Elster und umrahmt von bewaldeten Hügeln liegt die Stadt Bad Elster, welche immerhin schon auf eine 150-jährige Kurtradition zurückblicken kann. Weitläufige Parkanlagen, liebevoll restaurierte Bäderbauten und breite Promenaden sorgen für eine heiter entspannte Atmosphäre. Bereits 1669 wurde die beim Dorf Elster gelegene Säuerlingsquelle vom Plauener Stadtarzt Leißner als heilkräftig empfohlen. Zu einem Badebetrieb kam es jedoch erst ab 1848 mit ständig steigender Tendenz. In der Folge wurden zahlreiche Bäderbauten errichtet, u.a. das von Landbaumeister Trobsch aus Zwickau im Renaissancestil erbaute Kurhaus von 1880-90 und das Badehaus in verschiedenen Baustufen von 1852 bis 1927. Bad Elster gilt heute als vom Ambiente der Gründerjahre geprägt.
Reizvoll sind die über das gesamte Stadtgebiet verstreuten Kurparkanlagen. Wunderschön ist der in den Jahren 1893-95 durch Gartenbaudirektor Paul Schindel geschaffene Rosengarten mit Gondelteich und Kurtheater. Abgerundet wird die Anlage durch den Flora-Tempel mit der Göttin Flora - der Frühlings- und Blumengöttin. Die dem 2. Weltkrieg zum Opfer gefallene Bronzestatue wurde 1997 durch einen Neuguss ersetzt.
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