In keiner anderen Region Europas leben 2030 mehr Rentner im Vergleich zur Gesamtbevölkerung als in Südwestsachsen – zumindest wenn man der Prognose des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften, kurz Eurostat, glaubt.
“Dass die Gesellschaft altert ist ein genereller Trend, der seit langem bekannt ist und der auch keine europäische Besonderheit darstellt, sondern sich weltweit zeigt”, sagt Prof. Dr. Bernhard Nauck, Inhaber der Professur Allgemeine Soziologie I der TU Chemnitz. Er bestätigt, dass sich die Situation in Chemnitz derzeit besonders deutlich zeigt, blickt aber nicht pessimistisch in die Zukunft: “Chemnitz hat einen Strukturwandel durchzumachen, wie er beispielsweise auch im Ruhrgebiet seit den 1960-er Jahren verläuft – und dort sieht man langsam Licht. Es ist also möglich, eine solche Situation erfolgreich zu bewältigen.
” Während der Professor das Chemnitzer Bild ein bisschen klarer rückt, schweigt die Stadt der Moderne in ihrem Presseportal zu den aktuellen Entwicklungen.










