Der Freistaat Sachsen hat ein reiches monarchisches Erbe an Burgen, Schlössern, Herrenhäusern, Parks, Gärten und Ruinen. Die Anstrengungen, eben diese zu erhalten, in unterschiedlichster Art zu nutzen bzw. einer entsprechend sinnvollen Nutzung zuzuführen, macht deutlich, wie der Freistaat Sachsen versucht dieses Erbe würdig zu verwalten und zu nutzen. Natürlich kann nicht jedes Objekt der insgesamt etwa 1000 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Sachsen gleichermaßen bedacht werden. Doch es wird deutlich, dass das Besinnen auf die geschichtlichen Wurzeln und die sächsisch-europäische Geschichte nicht nur ein Schwelgen in Nostalgie ist. Es ist vielmehr eine Zeitreise durch die Vergangenheit, in die Geschichte der Architektur und Gartenkunst mit einem direkten Bezug zum Heute.
Mit den derzeit über 350, innerhalb dieses Abschnittes in Bild und Text vorgestellten, Burgen, Schlössern, Parks, Klöstern und Ruinen wird der Beweis angetreten, dass die Pflege und der Erhalt dieser einmaligen Zeugnise der sächsisch-europäischen Geschichte und Architektur jede materielle Anstrengung wert sind.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sich gerade entlang der drei Muldentäler und des Zschopautales eine Häufung der Schlösser und Herrenhäuser zeigt, welche in dieser Art in Deutschland einzigartig ist. Allein hier finden sich über 50 Burgen und Schlösser mit teilweise nur 10 bis 15 Kilometern Abstand.
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