Sachsen allgemein
Eine Überlieferung aus dem 9. Jahrhundert behauptet, dass als Sachsen einst ein großer Stammesverband der Germanen bezeichnet wurde, der von der Nordseeküste kommend sich im heutigen Niedersachsen niederließ. Deren Hauptwaffe war ein einschneidiges, kurzes Hiebschwert, Sahs genannt. Der Waffenname gab dem Stamm den Namen Saxones. Eroberungszüge führten die Saxones schließlich ins Land zwischen der mittleren Elbe und der Saale.Wie dem auch sei, fest steht, die erste Grundlage für eine deutsche Herrschaft in dem damals von Sorben verhältnismäßig dünn besiedelten Gebiet brachte die Burgwartsverfassung Heinrichs I. 968 wurde das Bistum Meißen gegründet, das die Keimzelle des späteren sächsischen Staates wurde. Im Jahre 1089 wurden die wettinischen Grafen von Eilenburg mit der Mark Meißen belehnt, die bis zur Abdankung von König Friedrich August III. im Jahre 1918 das Land regierten.
Die Entdeckung von Silberadern im Jahre 1168 führte zur Gründung Freibergs und war die Basis für die spätere ökonomische Entwicklung des Landes.
Als Markgraf Friedrich der Streitbare 1423 mit dem Herzogtum Sachsen-Wittenberg belehnt wurde, ging auch der Name Sachsen auf den meißnischen Besitz der Wettiner über. 1485 wurde das wettinische Territorium unter den Brüdern Ernst und Albrecht aufgeteilt. Das ernestinische Sachsen wurde zum Mutterland der Reformation. Albrecht verlegte seine Residenz nach Dresden.
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) wurden weite Landesteile verwüstet, doch Ende des 17. Jahrhunderts brachte das Metallgewerbe und die Weberei einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1697 erwarb August der Starke die polnische Königskrone und beherrschte ein gewaltiges Reich. In der Residenzstadt Dresden entstanden bedeutende Bauten, Kunstwerke und Sammlungen.
Trotz beachtlicher Schäden im Siebenjährigen Krieg (1756 - 1763) und das Bündnis mit Napoleon, das dem Land den Verlust von mehr als die Hälfte des Territoriums an Preußen brachte, erlebte Sachsen einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung: Chemnitz wurde das "sächsische Manchester" genannt, die erste Ferneisenbahn zwischen Leipzig und Dresden gebaut und in der Baukunst nahmen die Dresdner Bauten einen hervorragenden Platz ein.
Anfang des 20. Jahrhunderts entstand aus dem Königreich der Freistaat Sachsen.
Heute ist Sachsen ein Land mit unverwechselbarer Kunst und Kultur, jahrhunderte alten Traditionen, landschaftlichen Reizen, großer Geschichte und Moderne. Diese Vielfalt des Reise- und Ferienlandes Sachsen machen es zum touristischen Besuchermagneten.Weltweit beachtete Theater- und Musikinszenierungen, hochkarätige Festivals, Museen und Ausstellungen von internationalem Rang prägen die sächsische Kulturlandschaft.
Mit ihrem ganz unterschiedlichen Flair von Barock über moderne Eleganz, Industriearchitektur und Jugendstil,verträumter Romantik bis zum quirligen Großstadtleben wie in Dresden, Chemnitz und Leipzig ebenso wie Pirna, Meißen, Torgau, Annaberg-Buchholz, Plauen, Bauzen, Freiberg, Zittau, Görlitz oder Zwickau - Sachsen ist immer einen Besuch wert.
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- 60 Klöster innerhalb Sachsens bereits integriert.
- 60 Schaubergwerke zur Veröffentlichung vorbereitet.
- Informationen zu den sächsischen Landkreisen werden derzeit vorbereitet und in den nächsten Tagen veröffentlicht.




