Tourismus in Sachsen

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Sachsen-Blog

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Willkommen im Blog des Sachsen-Magazines. Je nach Thematik bieten wir in unserem Blog aktuelle Nachrichten und Wissenswertes aus dem Freistaat.

Website URL: http://www.sachsenmarketing.de

Samstag, den 02. April 2011 um 17:54 Uhr

Nach Winterpause wieder geöffnet

Nach der Winterpause öffnet das Pillnitzer Schlossmuseum in Dresden wieder für Besucher. Ab Freitag (1. April) ist die Dauerausstellung "Vom Spielschloss zur Sommerresidenz" zu sehen, wie der Staatsbetrieb Schlösser und Gärten Dresden am Mittwoch mitteilte. Darin werde neben Grafiken, Büsten von sächsischen Herrschern und Gebrauchsgegenständen des Hofes auch eine Videoinstallation zur Geschichte des Schlosses gezeigt.

Das Museum im Neuen Palais will Besuchern die Geschichte der Schlossanlage und das höfische Leben seiner Bewohner, die Mode und die lebensfrohe Fest- und Spielkultur des Barocks vermitteln.

Das Schlossmuseum ist bis 21. Oktober dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Samstag, den 02. April 2011 um 17:51 Uhr

Werbung für "Urlaub auf dem Land"

Sachsen will künftig verstärkt für Urlaub auf dem Land werben. Mit dem Projekt "Urlaub in Sachsens Dörfern" erschließe sich der Freistaat ein neues Tourismussegment, teilte das Umweltministerium am Mittwoch in Dresden mit. Am Montag sollen 14 ausgewählte Dörfer als touristisch interessant ausgezeichnet werden. Welche Kommunen die entsprechenden Plaketten bekommen, werde erst an diesem Tag bekanntgegeben.

Die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen hatte das Projekt im Sommer vergangenen Jahres gestartet und die Gemeinden zur Teilnahme aufgerufen. Dieser Dorf-Urlaub solle sich von der bekannten Tourismusform Urlaub auf dem Bauernhof deutlich unterscheiden, hieß es damals. Die Gäste sollen vielmehr die Dörfer und ihre Eigenheiten als etwas Unverwechselbares erleben

Samstag, den 02. April 2011 um 17:36 Uhr

Bad Schaundau strebt "Qualitätsstadt" an

In Bad Schandau sollen sich Einwohner und Touristen künftig besonders wohlfühlen. Der Touristenmagnet in der Sächsischen Schweiz will die vierte deutsche „Qualitätsstadt“ werden; nach Beilngries (Bayern), Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) und Schwäbisch-Hall (Baden-Württemberg). Um das Qualitätssiegel zu bekommen, müssen Tourismusbetriebe, Handwerker, Einzelhändler und Stadtverwaltung Ideen entwickeln, wie sie die Gäste und Kunden noch freundlicher behandeln können, teilte der Landestourismusverband Sachsen am Samstag mit. Dazu zählten etwa eine größere Kinder- und Familienfreundlichkeit und ein besseres Beschwerdemanagement.

Bad Schandau ist seit 1936 staatlich anerkannter Kneippkurort. „Wir werden 120 kreative Ideen umsetzen, um den Ort für Gäste noch attraktiver zu machen“, kündigte Bürgermeister Andreas Eggert (parteilos) an. Das Zertifikat mit dem geschwungenen „Q“ wird vom Deutschen Tourismusverband vergeben
Samstag, den 02. April 2011 um 17:34 Uhr

Neißebahn fährt ab heute wieder

Erstmals seit dem Hochwasser im August fahren heute wieder Züge zwischen Görlitz und Zittau. Trotz des laufenden Lokführerstreiks soll es auf der wiederhergestellten Strecke der Neißetalbahn keine Einschränkungen geben, teilte die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) gestern mit.

Die Flut hatte große Abschnitte der 33 Kilometer langen Strecke an der deutsch-polnischen Grenze schwer beschädigt. In den Wiederaufbau investierte die Deutsche Bahn als Netzbetreiber fünf Millionen Euro. Am Berzdorfer See südlich von Görlitz wurde der von den Wassermassen zerstörte Bahndamm auf einer Länge von 400 Metern komplett neu aufgeschüttet. In Hagenwerder und Hirschfelde wurden zwei Kilometer Gleise erneuert

Samstag, den 02. April 2011 um 17:29 Uhr

Museum zur Handelsstrasse "Via regia"

Im Mittelalter war sie die bedeutendste Handelsstraße zwischen Ost- und Westeuropa. Nun bekommt die via regia in Bautzen ein eigenes Museum.

Nach Angaben der Stadt ist es das erste Museum seiner Art in der Region Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Besucher sollen sich dort über die Nutzung der Straße im Bautzener Land informieren. Die sogenannte Hohe Straße hatte der Region im Mittelalter zu wirtschaftlichem Wachstum verholfen. Sie ist insgesamt 7500 Kilometer lang und führt durch acht europäische Länder. 2005 wurde sie als Kulturstraße Europas ausgezeichnet.

Das Museum eröffnet am 14. April im Bautzener Nicolaiturm
Samstag, den 02. April 2011 um 17:26 Uhr

Wanderweg in Bad Schandau wieder begehbar

Der nach einem Felssturz gesperrte Wanderweg im unteren Polenztal ist wieder freigegeben.

Ein mehrere Tonnen schwerer Felsen war Mitte März durch den dichten Hangwald bis zum Polenztalweg gedonnert. Weitere Steine und Felsbrocken, die ebenfalls auf den beliebten Weg herabzustürzen drohten, seien nun geborgen worden, teilte die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz am Donnerstag mit. Experten des Landesamtes für Umwelt Landwirtschaft und Geologie hatten die Abbruchstelle begutachtet
Samstag, den 02. April 2011 um 17:23 Uhr

Neue Elb-Brücke montiert

Eine riesige Brücke schwebte gestern in Riesa in der Luft. Ein Schwimmkran hob am Vormittag das 60 Meter lange und 125 Tonnen schwere Bauwerk über der Elbe ein. Fußgänger und Radfahrer können künftig über das Hafenbecken in die Riesaer Innenstadt gelangen. Endgültig eingeweiht wird die Brücke am 3. Juni mit einem Volksfest.

Bei der Montage war große Präzision erforderlich. Der Schwimmkran drehte sich im Zeitlupentempo um 90 Grad und transportierte die Brücke über rund 300 Meter zu den vorbereiteten Widerlagern an der Mündung des Hafens. Mehrere Hundert Schaulustige verfolgten das Spektakel von der benachbarten Hafenbrücke und vom Deich bei Bobersen am gegenüberliegenden Elbufer aus. Kurz nach zwölf Uhr wurde die Schlossbrücke millimetergenau aufgesetzt.

In den nächsten Wochen werden der Elberadweg und der eigentliche Brückenkörper miteinander verbunden und die Rampen zur Brücke betoniert. Das gesamte Projekt kostet nach Angaben der Stadtverwaltung 1,52 Millionen Euro
Samstag, den 02. April 2011 um 17:17 Uhr

Pirnas neue Bühne wird „Tom-Pauls-Theater“ heißen

Das über 500 Jahre alte Peter-Ulrich-Haus am Markt 3 in Pirna wird Ende April fürs Publikum öffnen. Schauspieler Tom Pauls gab gestern bekannt, er werde seine Spielbühne in dem ehrwürdigen Gemäuer „Tom-Pauls-Theater“ nennen und ab morgen die ersten Konzert- und Theaterkarten unters Volk bringen.

Den Anfang machen am 24. April musikalische Lesungen vom „Osterspaziergang“ mit Tom Pauls und der Rainer-Vothel-Band, im Sommer werden unter anderem Bernd-Lutz Lange und Günter Böhnke zu Gast sein.

Tom Pauls lässt das gotische Wohnhaus des Pirnaer Marienkirchen-Baumeisters Peter Ulrich derzeit für rund 3,4 Millionen Euro sanieren. Neben einem 150 Zuschauer fassenden Theatersaal gehören ein Café, ein Souvenirgeschäft, eine Ausstellung zur Hausgeschichte und Räume für die „Ilse-Bähnert-Stiftung“ zum Konzept.

Der Baufortschritt ist inzwischen unübersehbar. Die Gerüste sind gefallen, alle Fenster eingebaut, Fassaden-Schmuckelemente wie das gotische Kielbogenportal restauriert. Im Inneren erkennt man die künftige Raumstruktur, die an Befunde aus den ersten 100 Jahren der Hausgeschichte angelehnt ist. Auch die historischen Holzbalkendecken sind weitgehend wiederhergestellt, wobei jene im großen Saal des zweiten Obergeschosses aufgrund ihrer enormen Größe sicher die beeindruckendste ist.

Weit besser in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten sind allerdings zwei eher unscheinbare und erst bei den Bauarbeiten entdeckte Holzdecken in den künftigen Café-Räumen des Erdgeschosses. Ihre Farbfassungen stammen vom Ende des 16. und aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Den finanziellen Aufwand für ihre Restaurierung schätzt der Bauherr auf 37000 Euro und wirbt Spenden dafür ein. Zu den ersten Unterstützern zählt der Lionsclub Pirna.

Das Tom-Pauls-Theater, das neben dem großen Saal auch über ein Kaminzimmer für kleinere Veranstaltungen verfügen wird, soll am 11. November eröffnet werden
Samstag, den 02. April 2011 um 17:15 Uhr

Sanierung des Oder-Neiße-Radweges

Der durch die Flut schwer zerstörte Oder-Neiße-Radweg soll ab Spätsommer diesen Jahres repariert werden. Die Kosten dafür werden mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Der Landkreis Görlitz will die Reparatur koordinieren. Mit den Städten Zittau, Ostritz und Görlitz sowie mit der Gemeinde Krauschwitz wurde am Dienstag ein gemeinsamer Vertrag für dieses Projekt geschlossen, wie das Landratsamt mitteilte.

Bei dem verheerenden Hochwasser im August 2010 war der Fernradweg entlang der Neiße vor allem zwischen Hirschfelde und Ostritz sowie Görlitz und Hagenwerder stark beschädigt worden. Die Gemeinden beteiligen sich an den Reparaturkosten für Deutschlands östlichsten Radweg.
Samstag, den 02. April 2011 um 17:07 Uhr

Dresden testet Elektro-Fahrzeuge

Das Dresdner Rathaus nimmt in Kürze Elektro-Fahrräder und ein Elektro-Auto in Betrieb. Sie sollen im Verwaltungsalltag auf ihre Tauglichkeit getestet werden, erklärte Umweltbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der die Elektromobilität als wichtige Säule für den Umweltschutz ausbauen will.

Für einen Dauerbetrieb und die Umstellung der städtischen Fahrzeugflotte sei es noch zu früh. So müsse zunächst ein gutes Netz aus Ladestationen entstehen. Auch Sonderparkflächen für E-Autos und E-Bikes werden benötigt. Sie könnten in der verbrauchsschwachen Zeit geladen werden und so als Stromspeicher dienen

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