Tourismus in Sachsen

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Sachsen Sehenswert

Informationen und Überblick zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten im Freistaat Sachsen.

Mockritz (Großweitzschen)

Das 800-jährige Mockritz, mit seiner landwirtschaftlich geprägten Umgebung, Sitz eines alten Rittergeschlechtes, Schloß und Kornhaus, letzteres ist Wahrzeichen des Ortes, wurden aufwendig restauriert und verleihen dem Ort einen besonderen Reiz. Mit der ebenfalls aufwendig Sanierung des gesamten Umfeldes, hat Mockritz einen attraktiven Ortskern erhalten. Das hier jährlich stattfindende Parkfest ist seit nunmehr 30 Jahren fester Bestandteil des Dorflebens und weithin bekannt. Westewitz mit seinem Ortsteil Hochweitzschen ist vor allem geprägt durch das seit 125 Jahren ansässige heutige Sächsische Krankenhaus Hochweitzschen. Das 775 Jahre alte Dorf, eingebettet im Muldental, entwickelt sich immermehr zum Ausflugsziel. Seine Umgebung entlang dem Muldental lädt jährlich viele Naherholungssuchende zum Wandern, Rad- und Bootfahren ein.

Krummhennersdorf (Halsbrücke)

Ein sehr beliebter Wanderweg durch das Landschaftsschutzgebiet Bobritzsch ist die Grabentour. Der Weg führt entlang der Bobritzsch von der Wünschmannmühle in Krummenhennersdorf bis hin zu den Schlössern in Reinsberg und Bieberstein. Es sind einige historische Zeugnisse des Silberbergbaus zu entdecken. Im einstigen Rittergut von Krummenhennersdorf gibt es einen herrlichen Park, durch den auch ein Wanderweg führt.

Halsbrücke

Die Gemeinde Halsbrücke mit ihren Ortsteilen Conradsdorf, Erlicht, Falkenberg, Haida, Halsbrücke, Hetzdorf, Krummenhennersdorf, Niederschöna, Oberschaar und Tuttendorf liegt im Landkreis Mittelsachsen, nordöstlich von Freiberg. Das Wahrzeichen von Halsbrücke ist die in den Jahren 1888/89 erbaute Hohe Esse mit einer Höhe von 140 m. Mit dieser enormen Größe war sie einst die höchste Ziegelesse Europas. Im Jahre 1612 gab es hier eine Schmelzhütte und von 1791-1857 ein Amalgamierwerk zur Aufbereitung von Silbererz, welches im Jahre 1815 mit der ersten Gasbeleuchtung Europas ausgestattet wurde. Sehenswert ist ebenfalls der Bergwerkskanal mit einem 12 m hohen Kahnhebehaus (erbaut 1785 - es gilt als das erste europäische Schiffshebewerk). Ein weiteres interessantes Bauwerk ist die Altväterbrücke. Entstanden ist diese etwa 70 Meter lange Steinbogenbrücke um das Jahr 1500 und wurde von 1686 bis 1715 als Aquädukt zur Aufnahme eines Kunstgrabens genutzt. Heute ist nur noch der untere Teil des 1893 gesprengten historischen Bauwerkes als Straßenbrücke vorhanden. Bedeutend für den Gesamtbergbau der Region ist die untertägig vorhandene Anlage des Rothschönberger Stollens als Hauptentwässerung des Freiberger Bergbaureviers, welcher mit einer Gesamtlänge von 13,6 km in Teilen Halsbrücke und Krummenhennersdorf unterquert. Zeugnis geben zahlreiche Lichtlöcher und Bergbauresthalden.

Halsbrücke

Die Gemeinde Halsbrücke mit ihren Ortsteilen Conradsdorf, Erlicht, Falkenberg, Haida, Halsbrücke, Hetzdorf, Krummenhennersdorf, Niederschöna, Oberschaar und Tuttendorf liegt im Landkreis Mittelsachsen, nordöstlich von Freiberg. Das Wahrzeichen von Halsbrücke ist die in den Jahren 1888/89 erbaute Hohe Esse mit einer Höhe von 140 m. Mit dieser enormen Größe war sie einst die höchste Ziegelesse Europas. Im Jahre 1612 gab es hier eine Schmelzhütte und von 1791-1857 ein Amalgamierwerk zur Aufbereitung von Silbererz, welches im Jahre 1815 mit der ersten Gasbeleuchtung Europas ausgestattet wurde. Sehenswert ist ebenfalls der Bergwerkskanal mit einem 12 m hohen Kahnhebehaus (erbaut 1785 - es gilt als das erste europäische Schiffshebewerk). Ein weiteres interessantes Bauwerk ist die Altväterbrücke. Entstanden ist diese etwa 70 Meter lange Steinbogenbrücke um das Jahr 1500 und wurde von 1686 bis 1715 als Aquädukt zur Aufnahme eines Kunstgrabens genutzt. Heute ist nur noch der untere Teil des 1893 gesprengten historischen Bauwerkes als Straßenbrücke vorhanden. Bedeutend für den Gesamtbergbau der Region ist die untertägig vorhandene Anlage des Rothschönberger Stollens als Hauptentwässerung des Freiberger Bergbaureviers, welcher mit einer Gesamtlänge von 13,6 km in Teilen Halsbrücke und Krummenhennersdorf unterquert. Zeugnis geben zahlreiche Lichtlöcher und Bergbauresthalden.

Rochsburg

Der Park mit seinem seltenen Baumbestand wurde im Auftrag des Fabrikbesitzer Wilhelm Vogel in den Jahren 1873 bis 1877 angelegt und umfasst eine Fläche von 36.606 m². Noch heute kann eine Vielzahl von Bäumen betrachtet werden, die aus der Zeit der Entstehung stammen. Der Park befand sich bis 1945 in Privatbesitz und blieb der Öffentlichkeit verschlossen. Seit dem Jahr 1952 trägt der den Namen "Heinrich-Heine-Park". Verschiedene Wege führen durch die Parkanlage und bieten den Spaziergängern Ruhe und Entspannung. Auf einem Felsvorsprung über der Zwickauer Mulde wurde eine künstliche Ruine errichtet und ein Tunnel geschaffen. Ein Stück einer Wanderroute führt auf dem Weg nach Rochsburg durch den Heinrich-Heine-Park. Im Herzen der Parkanlage befindet sich eine Naturbühne, auf der alljährlich Veranstaltungen stattfinden. Seit 1961 findet jährlich das Lunzenauer Parkfest statt.

Waldheim

In Waldheim gibt es nicht nur überirdisch eine Menge zu entdecken. Bei einer Kellerbergführung können Sie auch in Waldheims Untergrund abtauchen. Hervorgegangen sind die Keller aus dem Abbau von Serpentinit, welches als Baumaterial und für Gebrauchs- und Kunstgegenstände wie Schreibtischgarnituren, Schalen usw. Verwendung fand. Es entstand ein Labyrinth von Stollen mit einer Gesamtlänge von über 800 m. Diese Hohlräume wurden aufgrund des Temperaturverhaltens des Gesteins (im Sommer - Kühlung, im Winter - Wärmespeicherung) zur Lagerung von Lebensmitten genutzt. Sie dienten aber auch zum Schutz vor Gefahren. Von der zwischenzeitlich unter Denkmalschutz stehenden Anlage können Interessenten einen mit Holzausbau und Spritzbeton gesicherten 200 m langen Bergkeller besuchen.

Waldheim

In Waldheim gibt es nicht nur überirdisch eine Menge zu entdecken. Bei einer Kellerbergführung können Sie auch in Waldheims Untergrund abtauchen. Hervorgegangen sind die Keller aus dem Abbau von Serpentinit, welches als Baumaterial und für Gebrauchs- und Kunstgegenstände wie Schreibtischgarnituren, Schalen usw. Verwendung fand. Es entstand ein Labyrinth von Stollen mit einer Gesamtlänge von über 800 m. Diese Hohlräume wurden aufgrund des Temperaturverhaltens des Gesteins (im Sommer - Kühlung, im Winter - Wärmespeicherung) zur Lagerung von Lebensmitten genutzt. Sie dienten aber auch zum Schutz vor Gefahren. Von der zwischenzeitlich unter Denkmalschutz stehenden Anlage können Interessenten einen mit Holzausbau und Spritzbeton gesicherten 200 m langen Bergkeller besuchen.

Kottmarsdorf

Die Kottmarsdorfer Bockwindmühle wurde im Jahre 1843 erbaut und steht auf dem 435 m hohen Pfarrberge. Sie war genau 100 Jahre in Betrieb. Um die Werterhaltung der Mühle bemühen sich die Gemeinde und die Natur- und Heimatfreunde Kottmarsdorf e.V. gemeinsam. Die Mühle ist funktionstüchtig und kann besichtigt werden. So findet alljährlich zum gesamtdeutschen Mühlentag am Pfingstmontag, aber auch zum Mühlenfest oder zu anderen Anlässen, das traditionelle "Schaudrehen" der Mühle in den Wind statt, wo die Mühlengäste selbst mit anpacken können. In der gemütlich-rustikal eingerichteten Schaubackstube im Müllerhaus werden Brot und leckerer Kuchen nach traditioneller Art im Holzbackofen gebacken und verkauft. Im Jahresverlauf finden weit über die Grenzen der Oberlausitz hinaus bekannte und beliebte Veranstaltungen auf dem Mühlenareal statt, so zum Deutschen Mühlentag (immer am Pfingstmontag), zum Kottmarsdorfer Mühlenfest (aller 2 Jahre), aber auch die Backtage, das Schlachtfest und viele kleinere Veranstaltungen gehören dazu. Wir würden uns freuen, Sie als Gäste an und in unserer Mühle begrüßen zu dürfen, egal ob zu einer der beliebten Veranstaltungen rund um die Mühle oder einfach mal zwischendurch, um den schönen Rundblick über die Landeskrone, den Löbauer Berg, das Mittellausitzer Bergland, das Zittauer Gebirge bis hin zu den Ausläufern des Iser- und Riesengebirges zu genießen oder die Mühle vielleicht als Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Kottmar zu nehmen

Niedere Mühle (Oderwitz)

Die Niedere Mühle wird mit dem Namen "Kleine Mühle" im Jahre 1770 in der Korschelt-Chronik erwähnt. In einem Trägerbalken des Mühlenhauses ist die Jahreszahl 1652 eingehauen und heute noch erkennbar. Im Jahre 1903 kaufte Heinrich Emil Neumann die Mühle und vererbte sie über 3 Generationen an den heutigen Eigentümer Heinz Neumann. Am Anfang wurde die Mühle mit einem Wasserrad angetrieben. 1927/28 erfolgte der Umbau auf Antriebe durch eine Wasserturbine. Das hydraulische Wehr wurde im Winter durch starken Eisgang zerbrochen, danach erfolgte der Mühlenantrieb nur noch durch Elektromotoren. Die Mühle ist heute nicht mehr in Betrieb, kann jedoch nach Absprache besichtigt werden.

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